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Demonoir

Label: Indie Recordings (2010)

Etwas Böses macht sicht auf, die Ohren der schwarzen Jünger zu betören. Mit "Revelations Of The Black Flame" haben die Schwarzkittel vor gerade einmal einem Jahr die Begeisterung ob ihrer neu gewonnenen Vielschichtigkeit förmlich aus dem Gesicht tropfen lassen.

Nun legen sie mit einer Scheibe schon wieder nach, die wiederum völlig anders ist. Die doomige Langsamkeit, die einige Momente von "Revelations Of The Black Flame" so nachhaltig geprägt hat, wurde durch unglaublich schnelles, fieses Riffing ersetzt. Man könnte sich sogar zu der Aussage durchringen, dass 1349 das brutalste Album der gesamten Bandgeschichte nunmehr mit "Demonoir" vorgelegt haben. Und das müsste vielen schon als Kaufanreiz reichen.

Frank Scheuermann






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