Reviews

Fata Morgana

Label: Transmission Records (2001)

Was fällt einem durchschnittlichen Metal / Rock Fan spontan ein, wenn man ihn nach einer holländischen Rock Band fragt? - ´Ayreon´ wird die meistgenannte Antwort sein, danach werden die meisten erst einmal kurz überlegen müssen, wenn man nicht gerade sehr gut mit der Szene vertraut ist. Ist man dies aber, sollte es kein Problem sein, etwas über die Band Helloise zu erzählen. Die drei Holländer Stan Verbraak (Vocals), Ernst Van Lee (Drums, Percussion) und Ben Blaauw (Guitars) haben mit ihrem mittlerweile vierten Album ein Longplayer auf den Markt gebracht, welches sowohl ihren treuen Fans als auch Anhänger härterer Töne gefallen dürfte. Mit einer Mischung aus melodisch progressivem Power Rock mit einem Schuss Metal schaffen es die Holländer eine Platte auf den Markt zu bringen, bei der sie sich zwar wie Helloise anhören, aber einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht haben, wenn man sich ihre älteren Alben zu Gemüte führt. „Fata Morgana“ wurde in den Excess Studios Rotterdam von Sascha Paeth produziert (u.a. auch Luca Turilli, Rhapsody, Kamelot, Angra), was die Aufnahmeklasse nicht im geringsten in Frage stellt. Alle 11 Songs kommen in einer starken Musikqualität durch die Boxen, das exzellente Drumming harmoniert mit dem wunderschönen Gesang und den Gitarren des Songwriters und Bandkopfes Blaauw. Einige Gastmusiker sind auf dem Album vertreten wie z.B. Keyboarder Robby Valentine oder als Bonbon erklingt beim Refrain bei ‚Wings Of An Angel’ die zauberhafte Stimme von Lana Lane. Ein Chor (u.a. bei ‚Eloise’, ‚The Fugitive’) und ein Orchester (‚Dreammaker’) runden die CD ab, bei der in knapp 58 Minuten kein bisschen Langeweile aufkommt!

Thomas Schmitt






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