Reviews

raunijaR

Label: Dark Essence Records (2015)

Vier Jahre haben sich die Herren um Fronter Vgandr Zeit gelassen für dieses Release, welches einen Endpunkt in ihrer Schaffenszeit repräsentieren soll in mehrfacher Hinsicht. ‚Asgards Fall‘ Geschichte wird beendet und mit Helheim 9 ist der letzte der Helheim Tracks erreicht bei der der Gitarrist und Vokalist H’grimnir federführend war. Gleichwohl ist dieses Machwerk noch größer und epischer ausgefallen als die letzten Alben.

Die Mischung macht es wieder auch hier. Vieles ist verwoben mit der Vergangenheit sowie die Band mit ihrer kulturellen Vergangenheit verwoben ist. Aber zugleich findet sich hier ein Endpunkt, offengelassen wird bzw. wurde ob es auch ein Endpunkt für die Band. Der Blackmetal-Sound findet auch hier wieder seinen Einfluss nämlich beim Titeltrack ‚raunijaR‘. Hingegen der Opener sehr getragen und majestätisch mit cleanen Vocals daher kommt. Gerade an den cleanen Vocals hat Vgandr hörbar gearbeitet. Mit ‚Asgards Fall III‘ haben wir den längsten Track am Start von über 12 Minuten, der allerdings in Kombination mit ‚Asgards Fall IV‘ gehört werden sollte. Wenn man dann noch die Teile I und II dazu packt, was in einem Mediaplayer ja gelingt, dann hat man die ganze Geschichte zusammenhängend. erst dann erschließt sich einem diese genial aufgebaute Geschichte, gerade die kompositorischen Arrangements. Der letzte Song ‚Odr‘ bildet eine Art Schnittmenge aus all dem was auf diesem Album enthalten ist, atmosphärisch als auch musikalisch, somit auch sehr hörenswert. Einzige Kritik auch wenn die CD über 40 Minuten Spielzeit aufweist ist die Anzahl der Songs.

Mein Tipp: Man darf gespannt sein wie es mit Helrunar weitergeht. Dieser multiple Schlussstrich ist sehr variantenreich und zeigt das ganze Spektrum das diese Band aufzuweisen hat. Wir warten mit angehaltenem Atem ob die Jungs etwas verraten auf der noch kommenden Tour. Hier und heute erst einmal: Die Pommesgabel zum Gruße!!!

9/10

Car Sten






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