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Damage King

Label: Armageddon Music (2006)

Die Gewinner der 2005er W:O:A Metal-Battle, Gorilla Monsoon, präsentieren ihr Erstlingswerk. Hinter Gorilla Monsoon verbergen sich Jack Sabbath (Riffing / Voice), Drumster (Rythm Grooves), Phil (Riffing) und Chris (String Grooves).

Schon nach dem ersten Song, dem Opener ‚Delay Priest’, lässt sich unschwer erkennen bzw. erhören wer die Väter oder auch prägendsten Einflüsse und Eindrücke in ihrer Musik hinterlassen haben: Black Sabbath. Aber es wäre falsch, die Herren als eine Tribut-Fromation abzustempeln. Das würde Gorilla Monsoon und erst recht Black Sabbath nicht gerecht werden. Gorilla Monsoon sind vier Herren die sich daran machten die Sabbath in das 21.Jahrhundert zu transportieren, wie sich Sabbath wohl heute anhören könnte, wenn diese Band noch bestehen würde. Aber die eigene Note darf nicht außer Acht gelassen werden, denn Gorilla haben des Öfteren Breaks in ihre Songs eingebaut, welche sehr in den Doombereich gehen, gleichzeitig einen sehr agilen Frontmann der entgegen des Melodiestranges ein Uptempo zelebriert. Weiterhin fällt positiv auf, dass auch eine growlende Stimme ab und an präsent ist. Musikalisch legen sie ein technisch variables Repertoire an den Tag, welches als aller erste Sahne deklariert werden kann, wenn nicht sogar muss. Harter Gitarrensound, tief gestimmte Leadgitarre, geile Riffs, super Hooks. Der doomlastige Touch ist in fast jedem Song zu hören und weckt Erinnerungen an alte Candlemass Scheiben, aber auch ihre geistigen Wurzeln zu dem Prince Of Darkness sind jeder Zeit hörbar. Lauschproben könnten sein: der Titel-Track ‚Damage King’ oder auch ‚Death Revolution’.

Mein Tipp: Es verwundert nicht warum Gorilla Monsoon den Contest gewonnen haben. Ein geiles Brett, geiler Sound und fast noch geilere Vocals. Da gibt es nur eines, ins heimische CD-Regal einbauen!

Carsten Rothe






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