Reviews

Hymns

Label: Music For Nations (2001)

Die Geschichte der Band Godflesh geht zurück bis in das Jahr 1983, als das erste Treffen von GC Green und Justin Broadrick stattfand. Erst fünf Jahre später, nämlich 1989, wurde dann das erste Album „Streecleaner“ unter dem Bandnamen Godflesh veröffentlicht, dem auch gleich eine Tour mit Napalm Death folgte. Jetzt –zwölf Jahre später- bringen Godflesh eine neue Scheibe auf den Markt, die den Title „Hymns“ trägt. Mit ihrer Routine und ihrer immensen Erfahrung im Musikbereich (Bands wie Fear Factory oder Pantera sollen durch Godflesh beeinflusst worden sein) hat man ein Album auf den Markt gebracht, das in der Industrial und Thrash Szene noch einiges reißen wird. Alle 13 Songs kommen in einer fetten Produktion durch die Boxen, geiles Gitarrenriffing und Drumming sind bezeichnend für die Platte. Einzig der Gesang wurde mir beim Durchhören zu eintönig und unvariabel, was das Album in seiner Qualität etwas beeinflusst aber durch die musikalische Stärke wieder ausgeglichen wird. Die elektronisch verzerrten Parts wie z.B. bei ‚Deaf, Dumb & Blind’ geben dem Album eine besondere Note und tragen dazu bei, dass Abwechslung ins Geschehen hineinkommt. Die Songs ‚Anthem’ und ‚Antihuman’ stellen die Höhepunkte der CD dar, da sie am abwechslungsreichsten erscheinen und sich sehr schnell im Ohr des Hörers festsetzen. „Hymns“ stellt ein solides Album der Urgesteine Godflesh dar, das es verdient hat, Beachtung in einem sehr schnelllebigem Geschäft zu erhalten!

Thomas Schmitt






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