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Gone Forever

Label: Century Media (2004)

Laut eigener Aussage sind die Jungs aus New Jersey gewaltig Stolz auf ihr Release. Tja, das können sie auch sein. Death Metal in doch etwas modernerem Gewand ohne eigenwillige Experimente zeichnen diesen Silberling aus. Kurz gesagt, das Ding heizt ordentlich ein. Die drei Jahre, die sie sich für dieses Album Zeit gelassen haben sind demnach keine vertane Zeit. Entsprechend der guten alten Redensart „Gut Ding braucht Weile“ wurde an dieser Stelle ein Album gezaubert, das sich durch einen dauerhaft fesselnden Charakter und ausgereifte Instrumentalarbeit auszeichnet. Byron David wird Track für Track seinem Ruf gerecht und wird dabei tatkräftig vom Rest der Band gestützt; und dass ohne in sinnloses Geröchel zu verfallen. Mit ihren Touren im letzten Jahr haben sie sich noch ein Stück weiter entwickelt. Ein ganz besonderes Leckerli ist, meiner Meinung nach, die Fähigkeit die Aggression innerhalb der Tracks voranzutreiben ohne ins Sinnlose auszuufern. Gerade das ist leider oftmals ein auftretendes Manko in der aktuellen Szene. Hut ab!

Fazit: Höret oh Anhänger des Death Metal. Ein neuer Stern steht am Himmel. Und es ist dieses Album. Wer es nicht mag ist selber schuld. Hört gerne rein, wenn ihr wollt. Stellt euch aber schon mal darauf ein, dass ihr es zwanghaft kauft. Am besten vielleicht sogar gleich zwei.

René Ahnert






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