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World in Decay

Label: Cyberdyne Records (2015)

Das lang erwartete 3. Studioalbum der Seattle Boys mit ihrem schönen Bayside Area Thrash a la früher Slayer, Testament und so, mit einem Hauch Death Angel oder Flotsam and Jetsam, so kommen die Jungs nach ihrer dreijährigen Releasepause oder Schaffenspause zurück zum CD-Regal.

Los geht es mit ein einem amtlichen Brecher, der auf den schönen und passenden Namen ‚The Hammer’s Blow‘ hört. Gleich fällt einem die sehr eingängige Stimme des Fronters Erik Hanson auf, dazu noch die sehr variabel agierenden Drums , in Schwingung gebracht durch Steve Spitzbart. Schönes Doublebass umspült von schönen Gitarrenläufen, die das eigentliche Tempo vorgeben, ob Midtempo-, Blast- oder Solopart. Schon mal gleich ein amtlicher Hinhörer. Weiter als Lauschrprobe genutzt sollte ‚Forsaken Existence‘ genutzt werden, der etwas schleppend beginnende Song, geprägt von seinen wieder sehr schönen Gitarren, nimmt aber kurz danach wieder an Fahrt auf. Einer der geilsten, weil abwechslungsreichster Song an Bord, ist ‚Fire at Eden’s Gate‘- diesen Song müsst ihr getestet haben. Zu unserem Glück haben die Jungs am Ende noch einen neunten, nicht aufgelisteten Song, drauf gepackt, einen schönen Hiddentrack, man könnte ihn als Outro in Personalunion mit einem Instrumental bezeichnen. Jedoch bleibt unterm Strich ein einziger Kritikpunkt:

Mein Tipp: Die Jungs haben 9 Songs auf ihr drittes Album gepackt, ich finde da fehlen noch ein bis zwei weitere Songs. inhaltlich ein absolut geiles Album, das sehr viel Spaß, gerade weil die Truppe gefüllt ist mit Künstlern, die ihre Instrumente beherrschen. Ein technisch sehr ansprechendes Thrashalbum, bitte mehr davon in Alben und Songs. Die Pommesgabel zum Gruße!!!

9/10

Car Sten






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