Reviews

Dark Pounding Steel

Label: Pure Steel Records (2006)

Berlins Edel-Old-School-Death-Thrash Legenden melden sich mit einem absoluten super Album zurück an der  Fan-Base. Die schon seit weit über zehn Jahren existierende Formation brilliert auch dieses Mal wieder mit der typischen Härte, Schnelligkeit, Aggressivität und spielerisch-technischen Extravaganz.

Die von Heiländer dargebotenen Vocals, mit seiner charismatischen Stimme, der fast unvergleichlichen Intonation lässt einen fast frohlocken! Ebenso muss man das Schlagzeug und seinen Meister würdigen, der durch geschickte Wechsel und Arrangements ein treibendes und bleibendes Erlebnis an der Trommelfellfront zelebriert. Nehmen wir nur mal den Song 'Assassination', allein schon der Titel ist aussagekräftig genug. Dazu noch die beiden erwähnten Herren und...jetzt fehlen nur noch die Saitenakrobaten und die lassen sich auch nicht lumpen. Geile, straighte Riffs, Ohrwurm-verdächtige Melodiestränge, super intensive Solis, bei denen einem ähnlich wie bei Yngwie, die einzelnen Bünde aufgezeigt werden...

Dieses Album in seiner Gesamtheit repräsentiert ein Glanzstück zu diesem ausklingenden Jahr. Als Lauschprobe würde ich noch 'Storming In My Mind', 'Damned Will Be Thy Name' oder auch 'Dark Pounding Stell' empfehlen. Dämonisch, aggressiv, brutal und dunkel - um es in fünf Worte zu packen. Für alle Vinyl-Anhänger wird es dieses Album auch in dieser Form zu erwerben geben, ebenso als Pictur-LP mit aufwendigem Klappcover inklusive eines Posters und dem Bonustrack 'In Your Grave'!

Mein Tipp: Reinhören und sich selbst beschenken, da weiß man wenigstens was hat!

Carsten Rothe






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