Reviews

Rebellion

Label: Agonia Records (2015)

Das zweite Album des französischen Multiinstrumetalists A.K., im Vergleich zum ersten Album ist er heute ein wenig roher und direkter unterwegs. Bei den Lyrics hat er sich von dem französischen Militärarzt und Neurologen Henri Laborit und seinen Werken inspirieren lassen. Hauptsächlich forschte er am Nervensystem, Beruhigungsmitteln und der Anästhesie. Musikalisch ist dieses Album sehr innovativ unterwegs, jedoch die klassische Blackmetal-Raserei, das infernalisch, zerstörerisch und allseits misanthropische a la True Norwegian Black Metal fehlt hier. Man findet viele progressive Mittel, die Dunkelheit, das Böse wird durch die entstehende Atmosphäre bedient. Es hat ziemlich viele Avantgarde Blackmetalzüge an sich.

Als Lauschproben würde ich euch empfehlen um den Old School Charakter zu untermalen ‚The end of Prostration‘ oder auch ‚Pieces of a drowned Motion‘, aber selbst bei diesen kommen die zuvor erwähnten Motive zum Vorschein. Ein ganz untypisches und daher wieder sehr ansprechendes und interessantes Album.

Mein Tipp: Außergewöhnlich in seiner ganzen Art der Artikulation, starkes düsteres Ambiente gemalt von einem Meister seines Faches. Ungewöhnlich, nicht von der Stange, mit viel bedacht versehen. Hier gibt es nur eine Meinung, ein vielleicht wird es nicht geben, spätestens beim Einsetzen des E-Drums bzw. Drumcomputers und ein gewisser Elektrotouch dazukommt. Check it out! Die Pommesgabel zum Gruße!!!

6/10

Car Sten






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