Reviews

Black City

Label: Burning Heart Records (2002)

Nach vier Jahren Bandgeschichte haben Devision Of Laura Lee es endlich geschafft ihr erstes full-length Album aufzunehmen. Das Endprodukt kann sich sehen lassen, denn sie haben 12 Post-Punk Songs im 70er Jahre Stil auf den Silberling gebannt. Den Anfang macht der Track ‚Need To Get Some’, ein recht eingängiger Song, dessen Backing Vocals hervorstechen, der Hintergrund wird durch Sirenen untermalt. Bei ‚Number One’ geht es schon wesentlich aggressiver zur Sache, typischer 70er Jahre ´against everyone and everything´ Punk. Mit dem Song ‚Trapped In’ springen die Jungs eine Dekade nach vorn und liefern einen richtig guten depressiven Song ab, den man sogar mit Depeche Mode oder anderen Bands aus dieser Spate vergleichen könnte. Highlight des Albums dürfte aber der Track ‚Access Identity’ sein, denn dieser Song ist einprägsam und weist eine ohrwurmäßige Melodie auf. Kaum zu glauben dass die Jungs noch Zeit gefunden haben zwei unterschiedliche Balladen auf die CD zu packen ,I Guess I´m Healed’, ein akustischer Track, der durch seine Percussion besticht und ,I Walk On Broken Glass’ eine eher depressive Ballade. Zum Abschluss gibt es ,Wild And Crazy’, ein gitarrentechnisch guter Song, zwar viele Spielereien mit den Effekten, aber generell im Surf-Rock Stil gehalten. Abschließend gibt es noch folgendes zu sagen: T(I)NC und die Hives haben den Anfang gemacht, ihnen sind Bands wie 59 Times The Pain oder Randy gefolgt und irgendwann spielt ganz Schweden diesen Stil, meint ihr nicht es wird langsam langweilig?

Nils Manegold






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