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Glory Thy Name

Label: Rivel Records (2005)

Während andere Bands oftmals Jahre für ein neues Release benötigen, stellt Sänger Christian Rivel nun zeitgleich zu seiner Band Audiovision nun ein zweites Album in die Läden. „Glory Thy Name heißt das gute Stück. Genauso episch wie das Cover und der Titel ausgefallen sind, verhält es sich auch mit der Mucke. Den Stil der Schweden lässt sich mit einem Satz beschreiben: Rhapsody zu „Dawn Of Victory“ Zeiten. Die Tracks sind nicht so klassisch und bombastisch angehaucht wie bei den Italienern, dafür dominieren die Keys doch in erheblichem Maße und lassen die bereits erwähnte epische Komponente aufkommen. Die Songs wirken an manchen Stellen zudem sehr düster, sodass man hierbei eine gelungene Mischung gefunden hat. Das Album besticht durchwegs durch ein flottes Tempo und bietet kurzweilige Unterhaltung. Der Opener ,From Death To Life’ zeigt sich von seiner härtesten Seite, lässt sogar einige Death Metal Vocals zu und scheint im Licht klassischer Heavy Metal Songs. Im weiteren Verlauf der Scheibe wird der Melodik Faktor jedoch stark in die Höhe getrieben. Festzuhalten bleibt jedoch auch, dass die Keys weder die Gitarren noch das Schlagzeug in den Hintergrund drängen, was dem starken Sound der Platte nur zu Gute kommt. Der absolute Killer der Platte ist zweifelsohne ,Live My Life For You’, eine straighte Uptemponummer mit starken Gesangslinien und genialen Keyboardläufen. Mehr von dieser Sorte wäre wünschenswert gewesen. Die restlichen Stücke sind zwar nicht schlecht, aber auch keine herausragenden Tracks.

Divinefire ist die ideale Ergänzung für alle Rhapsody Fans und solche, die den Italienern etwas weniger Bombast wünschen. Das Album ist in Deutschland nur als Import erhältlich, bei Interesse bitte bei megarock.se vorbei schauen.

Oliver Bender






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