Reviews

White Lies

Label: Sony (2001)

Auch wenn der Titel des sechsten Studioalbums noch nicht bekannt ist, kann durchaus schon gesagt werden, dass es sich bei diesem Album um einen weiteren Anwärter der Top 40 der deutschen Media Control Charts handeln müsste. Wem die Singleauskopplung gefallen hat, wird mit der kompletten Platte vollauf zufrieden sein. Die neue Scheibe könnte man als Symbiose von „Kasmodiah” und der „Accustic” ansehen, ohne aber die Eigenständigkeit und Einzigartigkeit der neuen Platte zu schmälern. Auch die neue Platte müsste einen weiteren Anstieg der Zuhörerzahl zur Folge haben. Es ist eine beständige musikalische Entwicklung bei Deine Lakaien zusehen. Das kann nicht jede Band von sich behaupten. Festzustellen ist dies bei dem Einfluss von Mittelalter- und Folkloreelementen, welche den Gothik-Wave nicht schmälern sondern nur noch verstärken. Wer glaubte, nach „Kasmodiah” könne nichts Besseres mehr kommen, muss sich von dieser Platte eines Besseren Belehren lassen. Alexander Veljanov und Ernst Horn ist mit diesem Album ein weiterer, großer Wurf gelungen. Damit müssten sie ihre Solitär-Stellung innerhalb der deutschen Alternative-Szene weiter behaupten können. Eindrucksvoll, wie ich meine. Letztendlich kann man sagen, dass Deinen Lakaien mit dem neuen Album ein weiteres Meisterwerk gelungen ist. Mein Tipp für alle Skeptiker: Reinhören und genießen.

Carsten Rothe






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