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Infinity

Label: Massacre Records (2010)

Am Anfang hatte ich mit meinen Nachbarn von Crematory so meine Probleme, gab es doch bei allen menschlichen Sympathien eher Vorbehalte gegenüber der ursprünglichen Deathmetal-Ausrichtung und auch das Gothic-Gesäusel hat mir nicht wirklich gefallen. Aber seitdem die alten Massacre Haudegen ihre Musik eher als Hobby betreiben, wird die Sache immer besser.

"Infinity" besticht zunächst einmal mit einem großartigen Sound und mit starken Songs. Felix' Grunzvocals ergänzen sich vortrefflich mit den cleanen Gesängen und dankenswerter Weise sind die Keyboards an dem Platz, der ihnen gebührt: Im Hintergrund. Wie immer gibt es eine deutsche Nummer zu hören und auch die ist recht gelungen. Daneben ist auch die fast schon obligatorische Coverversion vertreten, in diesem Fall Depeche Mode's 'Black Celebration', bei dem erfahrungsgemäß dann doch eher die Tasten dominieren.

Besondere Anspieltipps: Der Titelsong 'Infinity' und 'No One Knows'.

Frank Scheuermann






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