Reviews

Negative Words

Label: Eigenproduktion (2001)

In den Jahren 1997 und 1998 haben die drei Jungs von Cross X das erste mal Live-Erfahrungen gesammelt und in diesem Jahr haben sie den Mut gefunden in Eigenproduktion eine Scheibe einzuspielen. Das Resultat ist eine wirklich erfrischende Mischung aus Crossover (heutzutage als New-Metal bezeichnet), Rock, sowie diversen anderen Einflüssen aus der weiten Welt der Musik. So ähnlich sieht es auch bei den Texten aus, ein bisschen was von allem dabei, obwohl eine Vielzahl der Songs eher politischer Natur sind. Gehen wir nun auf einige der 14 Songs etwas näher ein: Der Opener ‚Heart Denied’ geht gleich etwas härter zur Sache und weist den Weg der kommenden Tracks. Gefolgt wird dieser Song von dem etwas ruhigerem Song ‚Failed’, der durch einen gelungenen Basslauf und eine eindeutige Message überzeugen kann. Auch im Bereich des Gesangs variieren Cross X von Zeit zu Zeit. Mit ‚Trapped’ bleiben sie zwar auf der eher aggressiven Seite gehen aber über zum Sprachgesang, jedoch nicht zu weit in Richtung Rap. ‚Driftin´ Away’ und ‚Come Back To Me’ hinterlassen bei mir einen depressiven Eindruck, natürlich von der Stimmung der Songs, die mehr oder weniger akustisch eingespielt wurden und einen leicht traurigen Gesang aufweisen. ‚Paranoid’ und ‚Tribal Act’ gehen wieder mehr in Richtung Punkrock. Auch für Chartbegeisterte New Metal Anhänger ist auf der Scheibe was zu holen, mit ‚No Pain No Hate’ und ‚Ignoration’ haben Cross X es geschafft und haben zwei ´angesagte´ Songs auf CD gebannt. Zum Abschluss gibt es mit ‚One 4 Life One 4 Dead’ noch mal ein paar andächtigere Verse und einen hämmernden Chorus um die Ohren gehauen. Zu guter letzt bleibt mir nur noch eins zu sagen, wer mehr Infos über Cross X haben möchte sollte am besten mal bei ihrer Homepage www.crossx.de vorbeischauen.

Nils Manegold






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