Reviews

After The Eulogy

Label: Victory Records (2000)

Die Amerikaner kommen mit einem grandiosen neuen Album auf den Mark bei dem nicht nur der Hardcore im Vordergrund steht, sondern eher die musikalischen Fähigkeiten der Band. Mit dem Opener ‚After the Eulogy’ fangen sie erst mal bei ihrer alten Stärke, dem Hardcore an. Bei den Songs ‚Pariah Under Glass’ und ‚Our Time Honored Tradition Of Cannibalism’ bringen sie zwei weitere Hardcore-Knaller aufs Album. Der Oberknaller ist allerdings der Song ‚(Compassion) As Skull Fragments On The Wall’, der stellenweise clean oder zweistimmig gesungen ist. Mit Songs wie ‚Rookie’, ‚Still Waiting For The Punchline’ oder ‚Across Five Years’ demonstrieren sie, dass sie ebenfalls in der Lage sind ganz normalen Melodicore zu spielen. Dass sie nicht nur die harten Sachen beherrschen zeigen sie an den balladenmäßigen Songs ‚My Life In The Knife Trade’ und ‚When Rhetoric Dies’. Also die Jungs haben da ein hervorragendes und komplettes Album vorgelegt, das seines gleichen sucht.

Nils Manegold






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