Reviews

Cityrats & Alleycats

Label: Burning Heart Records (2000)

„Cityrats & Alleycats“ ist die zweite Scheibe der fünf Schweden nach ihrem Debüt „Street Art Gallery” und es verspricht einiges an Veränderungen. Mit ihrer zweiten Veröffentlichung beweisen die Jungs, dass sie nicht zur Mittelklasse gehören, denn sie haben sich in musikalischer Hinsicht um einiges verbessert, okay sie spielen immer noch Old-School, aber dieser ist nicht mehr so eintönig und simpel. Der Opener ‚21st Century Riot’ ist genauso ein klassischer Mitgröhler wie die Songs ‚Unstoppable’ oder ‚20 Days’. In dem Lied ‚Seen It All’ kommt sogar die gute alte Hammondorgel zum Einsatz. Den Rest des Albums kann man stellenweise mit dem Klassiker „...And Out Come The Wolves“ von Rancid vergleichen, also Old-School auf hohem Niveau. Zu dem sind sie textlich sehr variabel, in dem einen Song geht es um das Ende der Welt und in dem anderen wird gerade das Gegenteil beschrieben, nämlich Party und Fun. Ein wirklich gelungenes Album, das ohne weiteres in der oberen Klasse der Old-Schooler mitspielen kann.

Nils Manegold