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Edge Of The World

Label: Frontiers Records (2002)

In diesen Tagen erscheint nach dem nur in Japan veröffentlichten Album „Ignition“ (1999) und „Ring Of Fire“ (2000) nun das dritte Soloalbum Mark Boals „Edge Of The World“.

Er probierte sich als Dreikäsehoch schon an einer Vielzahl von Instrumenten, spielte später in noch mehr Bands und 1985 gelang ihm mit Yngwie Malmsteen der Durchbruch mit dem Album „Trilogy“. Dann gönnte er sich eine schöpferische Pause um Anfang der Neunziger umso stärker wiederzukehren.

Das sehr melodische neue Album „Edge Of The World“ führt keineswegs, wie man dem Titel entnehmen könnte an den Abgrund der Welt, sondern stellt vielmehr eine fantastische Reise durch die Welt des Melodic Hard Rock dar. In dieser werden dem Zuhörer sehr unterschiedliche Songs offeriert. Klassische Elemente des Rock kommen ebenso zum Einsatz wie neoklassische und progressive Passagen. Der meisterliche Gesang des Metal-Shouters Mark Boals steht im Vordergrund und wird meist durch sehr verspielte Gitarren und Keyboards unterstützt, ohne dass man sich irgendwie genervt fühlt. Im Gegenteil, je öfter man die CD zu Ohren bekommt, desto besser versteht man sie. Von Anfang bis Ende ein wahrer Genuss für alle jene, die solche Musik zu schätzen wissen.

Eric Schmidt






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