Reviews

Violet

Label: Al!ve (2004)

Achtung, Achtung, hier ergeht eine Warnung an alle Bands die sich im Goth-Rock-Sektor tummeln. Ein neuer Stern ist am Firmament erschienen der sich The Birthday Massacre nennt und die Himmelskonstellationen neu ordnen wird. All diejenigen die sich in Sicherheit wogen, da sie zur Creme de la Creme gehören, sollten schleunigst ein neues Album herausbringen und an ihre Kreativitätsgrenze gehen, denn sonst verglühen sie wie ein kleiner Komet, der in die Erdatmosphäre eindringt. Auf dem Longplayer finden sich 13 Songs von denen jeder das Potential hat, ein Club-Hit zu werden. Zurück zum Anfang. Die Jungen Kanadier bieten hier eine wunderschöne Goth- / Waveplatte auf, die einen nahezu perfekten Sound mitbringt. Eingehende Rhythmen, die schon an Ohrwurm erinnern, peppige Lyrics die kein Blatt vor den Mund nehmen und dazu noch eine Frontfrau mit einer unglaublich charismatischen Stimme, die immer und überall einen Hauch kindliche Unschuld verbreitet. Aus gegebenen Anlass gebe ich an dieser Stelle gleich mal fünf (!) Tipps zur Lauschprobe, denn jeder dieser Songs hat mehr als nur Clubpotential: ‚Lovers End’, ‚Violet’, ‚Horror Show’, ‚Video Kid’ und ‚Holiday’.

Mein Tipp: Hört rein, lasst euch be- und verzaubern. Weiter möchte ich nichts zu diesem Album sagen. Ich lasse lieber die Band sprechen, darum dieser Aufruf: Hört rein!

Carsten Rothe






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