Reviews

Untroddeen Corridors of Hades

Label: Agonia Records (2014)

Nach über fünf Jahren meldet sich die Speerspitze des griechischen Blackmetals an der Releasefront zurück. Die Herren stellen mal wieder ein Album der besonderen Art vor, es wird viel mit Atmosphäre und Epic-Einflüssen gearbeitet, disharmonischen Harmonieläufen und das Ganze zu einem guten Teil progressiv. Das infernalische, alles vernichtende Double-Bass ist natürlich auch enthalten. Aber die Aktzente setzen ganz klar die zuvor erwähnten Elemente. Der einzige Fixpunkt ist die Stimme des Fronters, die mit ihrer tief derben, jedoch immer noch gut verständlichen Klangfarbe die Lyrcis vertont.

Natürlich haben die Jungs eine Scheibe welche in Überlängebereich stattfindet, der kürzeste Song geht knapp über fünf Minuten, somit wir bei den Lauschtipps angelangt. Ich würde euch gerne ‚Realm of Obscure‘ empfehlen, einer der Songs der durch seine Ausgewogenheit überzeugt, das klassische Blackmatel und den ganz speziellen Stil dieser Hellenic Blackmetal-Heads. Auch weil dieser viele Tempiwechsel hat, das Ganze sehr abwechslungsreich darstellt und auch Überraschungen zu bieten, wie das Album im Allgemeinen. Dann noch ‚The Bright Trapezium‘ oder ‚Death Chant‘. Dieses Album weiß zu überzeugen…

Mein Tipp: Hört rein, dieses Jungs stellen eine wunderbare Alternative zu gestandenen Blackmetal Acts dar, frisches Blut, trotz einer mehr als 26-jährigen Bandhistorie, die Jungs wissen was sie machen und das hört man in jedem einzelnen Takt, Überzeugungstäter eben. Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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