Reviews

Forevermourn

Label: I Hate Records (2016)

Das Debutalbum dieser Band und sie haben sich dem Doom ganz und gar verschrieben. Jedoch ist es nicht der Doom von Reverend Bizarre, die Musik hat schon noch ein erträgliches Maß an Geschwindigkeit, jedoch die üblichen Skills wie die unglaublich langen Wiederholungen eines Themas oder die unglaubliche Präzision, all das ist natürlich enthalten. Dazu kommt aber auch die Tiefe der Kompositionen. Ein sehr schönes Drumming, geile Gitarrenläufe und dann noch die geniale Stimme des Fronters Father Alex. Ebenso üblich ist die Länge der Tracks die dieses Album aufweist mit im Schnitt über sieben Minuten Spielzeit ist genügend Zeit vorhanden um sich den Klängen hinzugeben oder noch besser in die Welt von The Temple zu begeben bzw. entführen zu lassen.

Wenn ihr in das Album nur so mal reinhören wollt, dann ist dieses Album nichts für euch, ihr müsst euch Zeit nehmen, hingeben, diese Tracks brauchen Zeit um wirken zu können. Wenn ihr diese Zeit habt und gebt werdet ihr mit einem Opener wie ’The Blessing‘, einen geilen Song entdecken, der gerade die Gitarren in ein sehr schönes Licht rückt, gleichzeitig ist es noch der kürzeste Song. Ihr könnt euch aber auch ‚Death the Only Mourner‘ nehmen der die im Titel beschriebene Thematik sehr melodisch und harmonisch verkörpert. Stellenweise klingen die Jungs auch noch episch, was das Gesamtklangwerk noch mehr abrundet.

Mein Tipp: Ein schönes, eingängiges, von seiner Atmosphäre zehrendes, episch anmutendes Doom Album, dass richtig Laune macht. Fett in Sachen Komposition, Arrangement und Tiefe. Fett! Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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