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Mysterium

Label: Agonia Records (2015)

Eine Instanz in Sachen Black-Metal aus Frankreich meldet sich mit ihrem 5 Studioalbum an der CD-Front zurück. Von puristischen Black-Metal hin zu Atmosphäre, hin zu Spannungsbögen, Deathsound, Thrashriffs oder allgemein überraschenden Wendungen aber das blastige Grundwerkzeug nicht verleugnend – Das ist Temple of Baal 2015.

Los geht es gleich mit einem amtlichen neun Minuten Monster, das sehr viele Trades, die zuvor genannt wurden enthalten, dazu kommt noch ein Highspeed Gitarrensolo, dieser Song fährt wie ein TGV über dich hinweg. Aber genauso kann man auch ‚Hosanna‘ als Lauschprobe heranziehen oder ‚Black Redeeming Flame‘ oder ‚All in your Name‘, im Prinzip kann alles genommen werden, wollte ihr alles anhören, müsst ihr viel Zeit mitbringen, denn einiges neu, aber die Spielzeit z.B. ist Old School Black-Metal like. Der letzte Song ‚The Golden Walls of Heaven‘, einige werden diesen Titel schon erkannt haben, handelt es sich um einen Bathory-Song, der von den Jungs gecovert wird, jedoch nur auf der Vinyl-Ausgabe dieses Albums. Guestvocals sind auch noch enthalten von Georges Balafas von Drowning oder Eibon.

Mein Tipp: Ein sehr spannendes, anregendes, vielschichtiges und überraschendes Black-Metal Album das durch aus Spaß macht und zu überzeugen weiß. Diese Scheibe sollte man durch aus antetsten! Die Pommesgabel zum Gruße!!!

9/10

Car Sten






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