Reviews

Genocide

Label: To The Death Records (2012)


Das dritte Album des schwedischen Platoons, welches sich wieder in ihrer ureigenen Art präsentiert. Voll auf die 12 und immer mit dem Finger tief in der Wunde des gesungenen, mit so viel Aggressivität vorgetragen, vermittelt mit Screams. Das ist Terrorama 2012!

Ob es sich inhaltlich um Stalins UDSSR, Nazi-Deutschland oder Ugandas Idi Amin handelt, immer wird sich ein Stück Unmenschlichkeit herausgegriffen, dies ist schon beim Opener zu hören bei dem aus zwei Reden zweier Personen Sequenzen zusammengeschnitten wurden, damit man auch gleich weiß was einen erwartet. In ‚Traitors oft he Motherland (Gulag)‘ nimmt sich einer Straflagerversion an in Russland beheimatet ist. Ein weiterer Lauschtipp wäre der Titelsong ‚Genocide‘ oder auch ‚Cerebral Oviposition‘.

Negativ auffallen tut einem die Produktion des Albums. Also liebe Leute das komplette Album ist viel zu hell aufgenommen, selbst die Regler meiner Anlage reichten nicht aus um diesen viel zu hoch aufgenommen Batzen runter in gute saubere Lagen zu bringen. Das könnte man ignorieren wäre es nicht so derb. Ein geiles Album mit straighten Gitarren, variablen Drumming, geilen Kompositionen, einer gut transportierten Atmosphäre und dann solch eine Produktion egal ob es der Mix war oder die Urproduktion. Das stört einfach, alles viel zu hoch aufgenommen, sorry.

Mein Tipp: Geiles Album aber durch die Produktion versaut. Bitte ein Re-Release mit anständigen Höhen und den dafür nötigen Tiefen, ein gut raus gemischtes Schlagzeug etc.!!!
Car Sten