Reviews

Ki

Label: InsideOut (2009)

Devin Townsend ist ein echter Tausendsassa. Neben all seinen Sologeschichten fallen einem ja auch noch die ganzen Platten von Strapping Young Lad etc ein. Und nun legt er die erste Platte eines umfangreichen Konzeptwerkes vor, das uns im Lauf der nächsten Jahre noch reichlich Freude bereiten soll.

Die Platte ist für Devin Townsends Verhältnisse sehr ruhig gehalten und versprüht dennoch sehr stark eine unterschwellige Energie. Das mag auch an der Auswahl der Musiker liegen, die dieses Mal gar nicht aus dem Metal Lager stammen. So spielte der Drummer unter anderem mit Heart und den Temptations und der Bassist auf Kreuzfahrtschiffen bei einer Beatles Coverband!

In der Musik und den Texten reflektiert Townsend seine jahrelange Alkoholabhängigkeit und deren glückliche Überwindung und die Gefühle der Befreiung, die aus diesem Schritt resultieren. Für Fans seiner alten Aufnahmen ist "Ki" vermutlich wegen der gewagt leisen Arrangements eine Herausforderung. Aber wenn man sich auf dieses neue Klangkosmos des Herrn Townsend einlässt, dann kann man hier einige echte Juwelen ausgraben!

Frank Scheuermann






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