Reviews

The Horror

Label: Pulverised Records (2009)

Schweden, das Land im hohen Norden und was hat man im Normalfall von dort musikalisch zu erwarten? Natürlich Deathmetal, so auch heuer...

Tribulation setzen zum Strum an, mit ihrem Death / Thrash-Metal Old Europe zu erobern.
Los geht es mit einem Instrumental Intro von geschlagenen 16 Sekunden, bevor man die volle Breitseite abbekommt. Man bekommt nicht Einheitsgeprügel auf die Ohren, nein, Doublebass lstiges, von Hammer harten Gitarrenläufen geführtes melodisch-abwechslungsreiches modern Death / Thrash auf die Ohren. Gnadenlos kommen sie da her, Friggeleinlagen in Blastparts, das hat was Leute.

Mein persönlicher Lieblingssong wurde 'Curse Of Resurrection' da er die moderne Art des Deathmetals repräsentiert aber immer noch sehr viel Old-School im Blut hat. Ab und an werden Erinnerungen alte Morbid Angel wach...das sind schöne Gedanken. aber schon geht es weiter. Ein wiederkehrendes Teil sind die unglaublich schnellen Gitarrensoli, während der Blastparts und allgegenwärtig ist der vernichtend-aggressive Gesang, wofür J. Andersson verantwortlich ist, eine sehr einprägsame Stimme. Als Lauschtipp kann aber genauso gut 'The Vampyre', 'Spawn Of The Jackal' oder auch 'Graveyard Ghouls' angegeben werden.

Mein Tipp: Wehrte Metal-Extremisten, dieses Album ist ein absoluter Hammer und schlägt alles da nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Eine ganz klare Lauschverpflichtung muss hier ausgesprochen werden. Am Ende werdet ihr es sowieso kaufen - daran geht kein Weg vorbei. Fett ohne Ende!

Car Sten






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