Reviews

The Harrowed

Label: Massacre Records (2007)

Die Bassdrum sagt Deathmetal, die Vocals sagen Thrashmetal...das ist das Debüt der australischen Jungs von The Harrowed und so ließe sich der Output vom Outback grob beschreiben. Aber hinter The Harrowed versteckt sich niemand anderes als die ehemalige Band Fury.

Als Opener kommt einem 'Profile Unknown' entgegen, der mit seinen gediegenen Takten zu Beginn, sprichwörtlich auf das Kommende 45 Sekunden vorbereitet bevor die angestrebte Geschwindigkeit erreicht ist. Harte, präzise Gitarren, tief und treibend, markant und sehr einprägsam mit hohem Wiedererkennungswert. Kompromisslose, harte, anklagende und provokative Vocals. Dazu das permanent harte, stampfende, aber ebenso variable Drum.

Als weiteren Lauschtipp kann ich euch 'Summoning The Eternal', besonders erwähnenswert finde ich hier die Opener Takte, die einen an klassisches Powermetal erinnern und dieser Faden sich durch den ganzen Song zieht, nur eben ins Deathmetal übertragen und die Vocals befinden sich weiter im Thrashbereich - selbstredend findet sich auch ein geil-kurzes Gitarrensolo. Oder 'Wisdom From The Flesh Of The Fallen', der kürzeste Song aber ein geiler an Old-School-Zeiten erinnernder Thrash-Song.

Alles in allem kombinieren die Herren in einer schier nicht nachvollziehbaren Art die Symbiose zwischen Thrash und Death im Allgemeinen und noch den ein oder anderen Einfluss. Ein spannendes, intensives und sehr variables Album. Lediglich die "nur" acht Songs sind ein kleiner Wermutstropfen, es hätten gerne über zehn sein dürfen.

Mein Tipp: Ein geiles Album und eine richtige Hausnummer für ein Debütalbum, da muss man reinhören, es gibt noch vielmehr als oben geschrieben zu entdecken!

Car Sten






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