Reviews

Two Of A Kind

Label: Frontiers Records (2007)

Bei Two Of A Kind handelt es sich um ein nettes neues Projekt aus den Niederlanden, jenem sympathischen Nachbarland, das ausschließlich positive Exportartikel hätte, wenn es nicht diese dämliche Nationalmannschaft in orangefarbenen Trikots hätte…egal. In puncto Musik habe ich Holland schon immer gemocht, seien es die göttlichen Golden Earring, die Prog-Könige von Kayak, Focus und Earth & Fire oder die Hardrock-Ikonen von Vengeance, samt Arjen Lucassens gewsamtem Solo-Output. Bei Two Of A Kind gehen die Referenzen in eine etwas andere Richtung. Dass einem gleich außer Heart auch noch Heart und Heart einfallen, liegt nicht nur daran, dass auch hier zwei Damen die Frontrolle teilen, sondern auch daran, dass man den Spagat zwischen härteren Rocksounds und gemäßigten Popklängen zuweilen recht erfolgreich meistert. Fred Hendrix, der musikalische Kopf hinter diesem neuen Projekt, verdient sich normalerweise seine Brötchen bei Terra Nova, weiß also, wie man Musik schreibt. Daher erscheint Two Of A Kind im Kontext anderer CD Debuts als eine sehr ausgewogene Platte, die Hoffnung auf mehr macht.

Unverzichtbar ist diese Platte bestimmt nicht, aber wer sich für die oben genannten Bands:
1. Heart
2. Heart und
3. Heart
begeistern kann, dem kann ich diese Platte nur ans melodische Herz legen.

Frank Scheuermann






Rock & Pop Tickets bei www.eventim.de