Reviews

Then Comes Affliction To Awaken The Dreamer

Label: Sensory (2006)

Nach sechs langen Jahren präsentieren die Norweger Twisted Into Form endlich ihr Debütalbum "Then Comes Affliction To Awaken The Dreamer". Technisch auf höchstem Niveau, bieten sich dem geneigten Hörer hier insgesamt zehn Songs, die trotz einer Spieldauer von ca. 45 Minuten leider viel zu schnell enden. Also wer auf sehr komplexen, aber technisch meisterlichen Metal steht, der auch noch von einigen Brakes durchsetzt wird, der sollte sich "Then Comes Affliction To Awaken The Dreamer" von Twisted Into Form nicht entgehen lassen.

Hier wird aber nicht nur technisch etwas geboten, sondern auch eine atmosphärische Stimmung zu erschaffen ist den Norwegen sehr wichtig. Des Weiteren bieten sich hier teilweise klassische Jazzelemente dar, vor allem was den Bass betrifft. Den Gesang von Leif Knashaugen, finde ich nicht so herausragend (gefällt mir noch am besten beim Anfang von 'Manumit'), aber er ist doch relativ passend. Vielleicht wirkt gerade durch seinen Gesang, das ganze Album nicht zu perfekt, was ich sehr positiv finde, denn zu perfekt klingt auch irgendwie künstlich. Ich hoffe ihr wisst was ich damit meine.

'Instinct Solitaire', 'The Thin Layers Of Lust And Love' und 'The Flutter Kings' sind empfehlenswerte Songs um sich einen ersten Eindruck von Twisted Into Form zu machen.

Oh Li 






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