Reviews

Doominion

Label: Eyes Like Snow (2010)

Die Herren um ihren Gründer Andreas Libera zeigen wieder einmal mit ihrem heuer zweiten Release, dass es auch Doom fern von Candlemass, Solitude Aeternus oder auch Reverend Bizarre geben kann. Selbstredend handelt es sich hier nicht um die Neuerfindung des Rades oder eine Quadratur selbigen.

Man spürt deutlich wo ihre Roots sind, doch haben sie ein sehr eingängiges eigenes Klangkonstrukt geschaffen, welches mit der brachialoen Tiefstimmung der Leadguitar beginnt und den sehr sauberen und cleanen Vocals das Ende des Spannungsbogen findet. Natürlich wird auch betont langsam vorgegangen, aber eben mit der besonderen Schippe an Gefühl und Gespür. Dies ist bei dem Opener 'Greed' oder auch bei 'Land Of Tears' zu hören. Bei letzterem, ganz klar, ergibt sich diese Vorgehensweise schon alleine durch den Titel. 'In Hatred' hingegen hat verstärkt Post-Messiah-Einflüsse à la Candlemass. So ließe sich alles auseinander nehmen bei diesem Album, würde euch aber den Spaß beim Entdecken nehmen, drum höre ich nun auf...

Es sei nur noch erwähnt, dass sich eine Art "Hidden-Track" am Ende von 'Stranger On Earth' entdecken lässt, wenn man die Muse hat, den Player 10 Minuten ohne vernehmbares Geräusch laufen zu lassen.

Mein Tipp: Alles in Allem ein sehr gutes Album, das sich sehr innovativ und abwechslungsreich präsentiert. Eine lohnende und sehr gute Alternative zu den gängigen Größen. Ein frischer Wind am Doom Himmel oder gar ein Doominion? Fett!

Car Sten






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