Reviews

Live In A Dive No. 3

Label: Fat Wreck Chords (2002)

Sick Of It All ist die dritte Band (nach No Use For A Name und Bracket), denen die Ehre zuteil wird sich an der Fat Wreck Chords Serie „Live In A Dive“ zu beteiligen. Wie immer kommt die Scheibe mit Multimediatracks (Interview und Livevideos), einem Comicbooklet und einer ganzen Menge Live-Stuff der 15 jährigen Bandhistory von SOIA. Die hier vorhandenen 23 Tracks (auf Vinyl 24 Tracks + ‚Bullshit Justice’) wurden allesamt im Bottom Of The Hill zu San Francisco aufgenommen und bringen die Atmosphäre des Gigs richtig gut zur Geltung (Soundtechnisch einwandfrei). Den Opener bestreitet der Song ‚Good Lookin’ Out’, der gleich zu Beginn dem Zuhörer (im Publikum und zu Hause) so richtig einheizt und gelegentlich ein ´Goooood´ von den Lippen entgleiten lässt. Im Anschluss gibt es einen guten Mix aus alten und neuen Songs geboten, wobei die Uraltkamellen wie ‚Injustice System’ oder ‚Friends Like You’ von ihrem Debütalbum „Blood, Sweat & No Tears“ keinesfalls zu kurz kommen. Von ihren beides letzten Longplayern „Call To Arms“ und „Yours Truly“ gibt es ganze neun Songs geboten von denen ‚Blown Away’ und ‚Call To Arms’ sicherlich zu den besten Live-Songs zählen dürften. Natürlich sind Klassiker á la ‚Scratch The Surface’ oder ‚Us vs. Them’ ebenfalls mit von der Partie. Als Besonderheiten gibt es außer dem oben erwähnten Bonusmaterial nur noch eine Kleinigkeit: Die Lyrics des Songs ‚Rat Pack’ werden von einem Zuschauer geshouted, klingt gar nicht so verkehrt. Den definitiven Abschluss dieses reichhaltigen Live-Longplayers bildet der Instrumental-Track ‚Clobberin’ Time’ gefolgt von dem Finisher ‚Step Down’.

Mein Fazit kann daher nur folgendermaßen lauten: Sammler der „Live In A Dive“ Serie, Hardcoreler jeglicher Art und die die es werden wollen sollten auf jeden Fall zugreifen.

Nils Manegold






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