Reviews

Schindler
Twowayarson EP

Label: Golf Records (2001)

Nach ihrem Debütalbum „Transverse Mercator” im letzten Jahr und die überraschend guten Kritiken des Album haben sich die aus England stammenden Jungs entschlossen in diesem Jahr drei brandneue Songs und das Video zu ‚Gusher’ auf die EP zu bannen. Auch wenn es nur zu einer EP gereicht hat, spiegelt diese ihren eigenen Musikstil wieder, denn die Jungs experimentieren zwar ein wenig auf diesem Silberling, sind aber im großen und ganzen ihrem Stil treu geblieben. Der Titeltrack und Opener ‚Twowayarson’ ist wieder einmal recht progressiv, besitzt eine gute Melodyline und Sänger Ian Millan kann ebenfalls durch seine eher depressive Stimme überzeugen. Song Nummer zwei ‚Senses’ ist ein wenig schneller, besitzt einen grandiosen Chorus und ist musikalisch gesehen eine gesunde Mischung aus Hard-Rock mit leichten Punkeinfluss. Dieser Song eignet sich perfekt um die Band mit Therapy? zu vergleichen, nichts desto trotz haben Schindler ihren eigenen Stil. ‚Praising Cain’, der letzte Song der Scheibe ist ebenfalls rockiger und schneller wie der Titeltrack und besitzt eine richtig gute Gitarrenarbeit, zu Beginn gefühlvoll, dann eher rockig, zudem wird das Schlagzeug immer schneller und gerät mehr in den Vordergrund, ein wirklich gelungenes Finish. Das Video zu dem Song ‚Gusher’ spielt in einem düsteren dunkel blauen Raum, wobei die Band, wie bei einem Gig zu bewundern ist, nicht einfallsreich, aber wenigstens ein Video.

Nils Manegold






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