Reviews

Translucid Dream Mirror

Label: A & M Records (2001)

Im Sommer 1991 wurde in Portugal die Band Sacred Sin gegründet, gleich im Oktober 91 wurde dann das erste Tape aufgenommen. Von Anfang an wollte man keine Nettigkeiten auf den CDs austauschen, sondern einfach nur den Leuten mit knallhartem Death/ Thrash in den Arsch treten. Auf der aktuellen Scheibe „Translucid Dream Mirror“ kommt diese Härte exzellent gut rüber. „Portugals Death Metal Band des Jahres“ waren die Jungs, die schon mit vielen großen Acts wie Manowar, Napalm Death oder Tiamat auf der Bühne standen und dabei keineswegs musikalisch zurückstecken mussten. Auf der neuen Platte der 5 Jungs, allen voran Sänger und Bassist Jose Costa, ist die geniale Mischung von Death, Black und klassischen Heavy Metal Parts zu finden, es kann also ohne Problem mit dem Kopf auf und ab gewedelt werden, geile Headbanger-Passagen sind nämlich in jedem Song vertreten! Aber auch düstere, fast Vamp-mäßige Stimmung ist auf dem Album mit dem Song ‚La Clef Des Grands Misteres’, bei dem ab und an eine weibliche Stimme dem Song ihren Stempel aufdrückt und die geheimnisvollen Keyboardmelodien unterstützt. Genau dieser Song ist es auch, der mir am besten auf dem Album gefällt, da er die Härte der männlichen Vocals in Kombination mit den ziemlich Thrashigen Drums und der geilen Stimmung vereint. Aber auch die anderen 13 Songs mit insgesamt knapp 53 Minuten Spielzeit enttäuschen keineswegs, sei es das knallige ‚Ravish The Soul’ oder das aggressive ‚Gift Of Second Sight’, alle Songs überzeugen durch eine gewisse Härte und verursachen beim Live-Gig sicherlich ein riesiges Moshpit!

Thomas Schmitt






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