Reviews

Hypnosophy

Label: Aural Music (2016)

Seit 2005 sind die Griechen in Sachen Blackmetal und seinen diversen Spielmöglichkeiten unterwegs. Diese Truppe hat sich der progressiven, experimentellen Art verschrieben die mit den „original“ Sound versetzt wurde wodurch ihr ureigener griechischer Stile wurde. Dieses Konzept beweisen sie jetzt heuer schon zum dritten Male mit einem Longplayer, der inhaltlich eine glorreiche surrealistische Reise darstellt.
 
Dieses surrealistische färbt selbstredend auch auf die Kompositionen ab was sich durch verschleppte Blastparts, durch cleanen Gesang, durch progressive Gitarren und der infernalischen Boshaftigkeit in Sachen Blast im Wechsel befindet, skurril erscheinende Fill-ins wie z.B. Trompetenklänge die an Worldmusic oder Fahrstuhl oder Kaufhaus erinnern. Eine sehr wilde Zusammenstellung, die nicht gleich beim ersten Anhören stimmig erscheint, das hier braucht ein wenig Zeit. Denn selbst bei den klassischen Blastparts werden die Lyrics nicht klassisch gegrowlt, sondern tief mit viel Stimmfarbe dargeboten, aber genau hier liegt auch das Besondere begraben. Kein Blackmetal von der Stange, kein Einheitsgeprügel. Surrealistische Wege werden beschritten, welche dieses Album zu einem Besonderen machen. Da ist es auch egal welchen Song ihr euch als Lauschtipp nehmt, nur wenn ihr antestet, dann hört euch den jeweiligen Song komplett um die ganze „Tragweite“ des Songs zu erfassen.
 
Mein Tipp: Ein sehr fettes Album, das erst auf dem zweiten Blick harmonisch und ausgewogen wirkt, dann erst seinen Charme ausspielt, wenn man so will, vorher geizt und dann durch seine Stimmigkeit überzeugt. Ein sehr intelligentes Werk, das zeigt, dass man sich hier sehr viele Gedanken gemacht hat. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
9/10
 
Car Sten






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