Reviews

Alight

Label: Eigenproduktion (2016)

Das dritte Album der Franken und kein bisschen müde. Die Jungs setzen ihren Weg unbeirrt fort, den sie seit 2009 verfolgen. Ihre ureigene Mixtur aus kräftig-düsteren Doom, Sludge-Einflüsse und Metal im Allgemien. Wenn ihr wissen wollt, was ich meine …

… dann beginnt eure Lauschproben-Tour beim Opener ‚Light Remains‘, schon der erste Akkord der euch durch die Box entgegen geschmettert wird ist das, was euch auf dem ganzen Album verfolgen wird. Tiefe und Verdammnis wird es werden, harte und straighte Gitarrenarbeit, das einzige Ziel verfolgend: Dunkelheit. Es ist faszinierend wie Doublebass bei schleppend verzerrten Gitarren untergehen kann. Eine etwas andere Schiene wird bei ‚Stargazin‘‘ gefahren, seines Zeichens auch der kürzeste Song auf dem Album. Es ist ruhiger, allerdings auch mehr ein Instrumental, denn die einzigen Lyrics sind Samples. Genau so zieht es sich ungewöhnlich durch das ganze Album hindurch, keine Vorhersehbarkeit, einzig sicher ist die Ungewissheit. Gewiss kann man sich nur sein, dass das Album einen überraschen wird. Die gemalte und transportierte Tiefe nebst der Atmosphäre ist herrlich. Ebenso ein Hinhörer ist ‚Arrivers‘. Für dieses Album müsst ihr Zeit mitbringen beim Antesten, sonst habt ihr keine Lust drauf, einfach so durchhören ist bei diesem Album nicht drinnen.

Mein Tipp: Ein sehr intensives, tiefes, schwarzes und zugleich geniales Album das trotz seiner Düsternis Freude aufkommen lässt. Eine geile Verschmelzung der angegebenen Genres, die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten