Reviews

Iron Flesh

Label: Trollzorn (2015)

Das dritte Langeisen der Jungs aus Göttingen. Mit ihrem schönen gnadenlosen, straighten, zerstörerischen Deathmetal legen sie ganze Gehörgänge in Schutt und Asche und die Besitzer quittieren dies mit fröhlichen Headbangen, nem Bier und der Pommesgabel.

Neun Songs lassen sie auf ihre Zuhörer los, schon die Titel verraten was Sache sein wird, dazu noch die derben Schlagzeugschläge im Doublebass-Bereich, die Gitarren die sich teils wie Stukas anhören und dann doch wieder geniale Solis auf das Griffbrett zaubern, der infernalische Gesang im Growlbereich, so unglaublich böse und passend zu den Instrumenten um ihn herum. Als Lauschproben würde ich euch den Opener anbieten wollen, bei jedem Album ist es das Aushängeschild, hier ‚Mother of War‘, dann noch ‚Mörser‘ und ‚Tank Brigade‘ und zu guter Letzt noch als letzte Tropfen zur Überzeugung ‚Purify the Spawn‘. Dieses Album zeichnet durch seine Abwechslung aus, der stetige Wechsel von Blast und Midtempo, die Aneinanderreihung und das daraus ergebende Klangkonstrukt. Die Jungs und ihre Songs sind daher kaum auszurechnen. Jedoch muss ich motzen, da es keine 10 oder mehr Songs sind und von den neun enthaltenen gibt es dann noch eine Art Instrumental genannt „Silencer“. Insgesamt kommt man nicht über 32 Minuten Spielzeit, erinnert an Napalm Death’s „Scum“ Album, da gab es aber eben dementsprechend mehr Songs.

Mein Tipp: Was die Jungs spielen ist geiler Deathmetal in Richtung Asphyx oder Bolt Thrower. Straight, variabel, technisch sehr versiert … jedoch ob einem diese 8,5 Songs den entsprechenden Preis wert sind, muss jeder von euch mit sich selbst ausmachen. Deswegen gibt es von mir nur diese Punktzahl:

8,5/10

Car Sten






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