Reviews

Apron

Label: Cargo Records (2009)

Was passiert, wenn man Crossover mit Hardcore kreuzt? Nun, es kommt dabei Apron heraus. Die fünf Männer aus dem Land der Boyaren wollen dem Zuhörer mit dem Knüppel ordentlich eins vor die Schürze (engl. = apron) geben. Und das funktioniert auch hinlänglich.

Dabei ist die Vielfalt der stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten trotz allen Geballers das eigentlich überraschende Element bei dieser Kapelle. Die Jungs schaffen es, ohne ihre heftige Grundhärte aufzugeben, differenzierte Musikelemente mit einfließen zu lassen und somit das Geballer nicht zu einer musikalisch unbefriedigenden Sache verkommen zu lassen, bei dem lediglich das Dampf ablassen im Zentrum des akustischen Erlebnisses steht.

Wenngleich ich in diesen Wochen meine Lieblingsveröffentlichungen an anderer Stelle suche (und finde; siehe Saxon und Co.), so kann ich doch Apron einiges an Kapital abgewinnen, Zum Schluss muss ich noch kurz einem dämlichen Wortspiel nachgeben, das mich sonst noch umbringt: Lieber Apron als die Apron Hunters...(Verzeihung, es war stärker als ich...)

Frank Scheuermann






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