Reviews

Audioslave

Label: EPIC (2002)

Als bekannt wurde, dass sich die ehemaligen Rage Against The Machine-Musiker ausgerechnet Ex-Soundgarden-Frontmann Chris Cornell als Sänger ausgesucht hatten, hielten die meistens es erst nur für ein Gerücht, doch nach einer Weile bekam dieses ´Gerücht´ auch einen Namen - Audioslave war geboren und nun war allen klar, hier kommt was ganz Großes auf uns zu! Nun zur CD, das Cover und das Booklet, einfach alles ist absolut cool, so sieht nur ein Album für die Ewigkeit aus - und genauso klingt es auch! Zu hören sind die typischen Tom Morello-Gitarrenriffs und auch Chris Cornells Stimme klingt gut wie eh und je, doch Audioslave ist keine einfache Mischung zwischen diesen beiden Elementen, hier haben wir es mit etwas vollkommen Neuem zu tun! ‚Cochise’, der Opener und erste Singleauskopplung, macht sofort klar auf was man sich hier einstellen muss...guter klassischer Rock, coole Gitarrenriffs, Gänsehaut-Stimme, ohne auch nur einen Durchhänger! ‚Show Me How To Live’ sing Cornell aus vollem Hals, ‚Gasoline’ ist wieder ruhig und ‚Bring Em Back Alive’ mit einem atemberaubenden Gitarrensolo. Mein Favorit ist ‚Getaway Car’, des sehr in die Soundgarden-Richtung geht und wirklich zum heulen schön ist!

„Audioslave“ ist vielschichtig, umfasst alle Gefühlsformen und bietet alles was ein Rock-Herz braucht! Cornell hat sich mit seinen Lyrics selbst übertroffen und neben Morello, machen auch Brad Wilk (Drums) und Tim Commerford einen super Job! Ich will euch nicht länger mit lesen aufhalten, geht los und kauft es euch!

Verena Kuhn