Reviews

24 Hours MCD

Label: Virgin Music (2006)

Knapp einen Monat bevor der Sampler auf dem Markt erscheint, lanciert Virgin die Single „24 Hours“ um die Fans auf den Geschmack von „Instant Star“ zu bringen. Jeder, der die Serie „Instant Star“ verfolgt, die seit Kurzem über deutsche Bildschirme flimmert, kann mit diesem Namen etwas anfangen. Der kommende Sampler ist, obwohl die Single von Alexz stammt, keineswegs das Debüt von Alexz Johnson allein, sondern ein Sammelsurium von vielen verschiedenen Stücken aus der Serie.

Die „24 Hours“ MCD sieht zwar auf den ersten Blick aus, als wäre sie das alleinige Werk von Alexz, aber Damhnait Doyle und James Robertson waren maßgeblich am Songwriting von ‚24 Hours’ beteiligt. ‚Criminal’ hingegen stammt direkt aus der Feder von Alexz und ihrem Bruder Brendan, ist also ein reines Familienprodukt. Wenn so viele Leute aus dem Musikbiz am Songwriting eines Stücks beteiligt sind, kann das Produkt eigentlich nur ein Ohrwurm werden. Wie nicht anders zu erwarten steuert Alexz’ Stimme ihr Übriges dazu bei, um dem extrem eingängigen ‚24 Hours’ den letzten Schliff zu verpassen, denn Singen kann sie auf jeden Fall. Das folgende Instrumental verdeutlicht, wie der Song ohne den Gesang schon Wirkung zeigt, dennoch ist der Song nicht direkt auf Alexz geschrieben worden, was man in ‚Criminal’ hört. Das Werk betont die Stimme überdeutlich, so dass das wirkliche Können zum Vorschein kommt. Talent hat das Geschwisterpaar ohne Frage, denn die Halbballade zieht einen ohne Probleme in seinen Bann.

Etwas wenig Inhalt ist das einzige was man an der Single kritisieren kann, denn das einzige was nicht auf dem kommenden Sampler erscheint ist das Instrumental. Bleibt nur abzuwarten wann Alexz Johnson ihr eigenes Debüt veröffentlicht, denn sie ist sehr begabt.

Winfried Bulach






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