Reviews

Absolute Purity

Label: Soulfood Music (2001)

Alas ist das neueste Werk von Erik Rutan, der durch seine Arbeit bei Ripping Corpse und Morbid Angel bekannt sein dürfte. An der Idee zu Alas arbeitete Erik schon seit einigen Jahren, in denen er das Konzept (sowohl in musikalischer Stilrichtung als auch in Bezug auf die Bandmitglieder) immer weiter ausgefeilt hat. Komplettiert wird die vierköpfige Combo von Martina Astner (Ex-Therion), Howard Davis (d) und Scott Hornick (b). „Absolute Purity“ nennt sich nun das erste Werk, dessen Stilrichtung eine Mischung aus Metal und Klassik darstellt. Für ein Debütalbum ist diese Scheibe nicht schlecht geworden. Ein Gewinn ist natürlich Martina Astner, deren klare und hohe Stimme die Songs prägt und die als Vertreterin des klassischen Elementes geradezu für diese Rolle prädestiniert ist. Die Songs wirken teilweise wie ein Duell zwischen klassischem Gesang und den rauen Gitarren. In Ansätzen wird dieses Experiment auch gut umgesetzt (,Absolute Purity’), doch insgesamt gesehen, bleibt beim Hören zu wenig hängen. Die Songs bieten zu wenig Überraschungselemente, zudem macht das Album einen sehr komplexen Eindruck. So reiht sich ein Song an den nächsten, ohne ein wirkliches Highlight zu bieten.

„Absolute Purity“ ist ein gutes Debütalbum geworden. Potential nach oben ist durchaus vorhanden, von daher darf man gespannt sein, wie sich die Band in Zukunft entwickeln wird.

Oliver Bender






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