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Gain To Nothing

Label: Hangmans Joke (2007)

Hier haben wir, wenn man den britischen Kollegen Glauben schenken darf, einen neuen Uprising Star am Firmament des Extremmetalbereichs, der sich gewaschen hat! Und die ersten Takte klingen verheißungsvoll...

Harte Riffs, mit tiefen Gitarren, die aber so das jeweilige Griffbrett in Windeseile hoch und runter frickeln können. Progressiv, wo es sein muss und blastig wo man es haben muss. Eine extrovertierte Gesangsleistung mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch. Gegründet im Jahre 2002 folgte im Jahr darauf die Debüt-EP, womit sie auf sich und ihre Musik aufmerksam machten. Bis zu heuer folgten vier weitere Veröffentlichungen und einige Tuoren, die die schon vorhandene Fanbase ausbaute. Als Lauschprobe, denn das Dargebotene würde ich als Prog Death betiteln und somit Besonderheiten in jedem Ohr anders klingen, würde ich 'Monkey See (Monkey Do)' euch ans Herz legen. Gerade dieser Song erinnert mit seinem Intro-Part ein bisschen an Sepultura auch die Gitarre und deren Spiel als auch Teile der Melodie erinnern an diese einst sehr gute brasilianische Band - aber dieser Sepultura-Touch hält sich durch das gesamte Album ohne als Kopie oder Plagiat von Sepultaura darstellen zu wollen. Harte Riffs, geile Bassline, blastige Parts, progressiv. Eine geile Nackenbrecher Mischung...Oder auch 'My Bastardised Son' wäre ein guter Tipp um die Truppe und deren musikalisches Machwerk in weiten Zügen erschließen zu können.

Auf dem Album finden sich einige Stile wieder, aber immer nur in kleinen Häppchen. Ausgewogen und frisch. Hart und mitreißend. Für alle älteren Semester, soll der Sepultura Faktor als Orientierungshilfe genügen. Mein Tipp: Ein sehr interessantes und überraschendes Album, welches sich durch seine frische und freche Darbietung auszeichnet und Lust auf mehr macht! Reinhören und...selbst entscheiden!

Car Sten