Reviews

Birth Is Pain

Label: Victory Records (2001)

´Hätte Charles Manson eine Hardcore-Metal-Band, dann wäre es diese!´ - Das zumindest las ich kürzlich in einem Bericht über Human ´HF´ Furnace (Vocals), Frank ´3-Gun´ Novinec (Guitar), Matt Sorg (Guitar), Aaron Ramirez (Bass) und Chris Dora (Drums) alias Ringworm. Und wenn das nicht einiges über sie aussagt, wird das bestimmt ihr neues Album „Birth Is Pain". Die 5 aus Cleveland verbinden ihre Stärke mit Victory Records, um eine Verwüstung auf der Welt anzurichten. Die CD handelt vom menschlichen Kampf, auch bekannt als Leben... Es wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der wie viele andere im Kampf mit sich selbst steht, nach einer Weile jedoch in die Knie geht. Von verschiedenen Kultbands wie AC/DC oder Motorhead geprägt, ziehen sie ihre Sache durch. 11 Songs in knapp 25 Minuten ist natürlich nicht gerade viel, aber trotz dieser Tatsache ist ein Song komplett ohne das Gebrüll von HF aufgenommen worden. Bei diesem Lied handelt es sich um ,Wallow', dem letzten Lied auf ihrem Victory Records-Debüt. Etwas über 3 Minuten ertönen die Schreie einer Frau, die Gitarrenriffs von Matt und 3 Gun, der Drum von Chris, sowie der Bass von Aaron, der übrigens für dieses Stück verantwortlich ist. Nicht gerade eine gewöhnliche Platte, aber wer wartet denn schon auf die 100ste gewöhnliche Band - davon gibt es schließlich genug. Wer sich von ihren Live-Qualitäten überzeugen will, kann das im Frühjahr 2002 machen, denn da touren die 5 erstmalig durch Europa.

Verena Kuhn






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