Reviews

Songs For The Deaf

Label: Interscope Records (2002)

In letzter Zeit häufen sich die Veröffentlichungen von wunderbaren, zeitlosen Meisterwerken, doch „Songs For The Deaf“ ist unter diesen, eins der aller besten. Josh Homme und Nick Oliveri holten sich dieses mal als Drummer Drave Grohl (Foo Fighters, Ex-Nirvana) und Mark Lanegan zur Hilfe und mal ganz im Ernst - was soll da noch schief gehen? Wenn ihr nur ‚No One Know’, die erste Singleauskopplung, kennt, wisst ihr einzig und allein von einem winzigen Teil dieses Albums. Jeder Song ist ein Teil eines Kunstwerks. Um sich über diese CD und die Queens eine Meinung bilden zu können, muss man wirklich jedes einzelne Lied kennen. Erstklassiger Stoner Rock wurde mit verschiedenen Elementen gemischt - von Blues über Metal. Das groovige ‚Hanging Tree’ mit seinen coolen Gitarrenriffs, das düstere ‚A Song For The Dead’ oder auch leicht psychedelische und ruhige ‚The Sky Is Fallin’’, jedes Lied auf diesem Album hat einen ganz eigenen Charakter, der sich nicht gleich jedem eröffnet, aber sobald man sich reingehört hat, wird es jedem eine wahre Freunde sein, dieses Album Tag für Tag zu hören. Selbst das gewöhnungsbedürftige ‚Six Shooter’ oder das ungewohnte ‚Go With The Flow’ werden einem irgendwann ihr wahres Ich offenbaren.

Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen - dieses Album wird keinen enttäuschen und auch noch in 20 Jahren ständig im CD-Player rotieren!

Verena Kuhn






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