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Panic Drives Human Herds

Label: Rough Trade Distribution (2004)

Äh, tut mir leid, mit solcher Musik kann ich wirklich kaum etwas anfangen, alleine das knapp dreiminütige Intro „Leader“ stellt meine Nerven auf eine arge Belastungsprobe mit seinen elektronischen Sound, irgendwo im Bereich des Industrial. Eigentlich sollte ich als Redakteur im Bereich des klassischen Metal und Hardrock so eine Scheibe gar nicht erst bekommen. Vielleicht hat sich da ja auch der Briefträger vertan und die CD war eine Bestellung meiner Nachbarn, die immer in diesen komischen schwarzen Gummiklamotten rumlaufen und nicht ohne Irritationen am Flughafen auszulösen an Bord einer Boing kommen…

Nun gut, ich versuche fair zu sein, nachdem im Info der Plattenfirma steht, dass es sich um eine Fusion aus Metal und Punk mit einem Schuss Industrial handelt: Hmmmmm. Metal. Ja, Metal kenne ich. Aber das hat mit dem, was ich unter Metal verstehe rein gar nichts zu tun. Hmmmmm. Punk. Ja, ich kenne Punk, hatte schließlich schon vor ca. 26 Jahren die „Never Mind The Bollocks“ in meinem Besitz. Hmmmm. Auch damit hat das nichts zu tun. Auch mit den jüngeren Punkjüngern hat das nix, aber auch gar nix zu tun. Ich denke eher an die aggressiveren Geschwister von Prodigy und Marilyn Manson, wenn ich das höre, abzüglich der Melodiebögen.

Nein, Kinders, stempelt mich endgültig ab als alten Sack, stellt mich in einem Vogelkäfig aus und druckt blöde Witze über mich ab, aber bitte schickt mir so etwas nie wieder (gilt vor allem für den Religionslehrer C.!)! Auch mein Humor hat schließlich Grenzen! Das einzige was mich an dieser Stelle aufheitern könnte ist der Nachname des Gitarristen, aber Wortspiele mit Namen sollte man ja nie machen. Trotzdem heißt das Mastermind hinter der Band Robbie Furze! Wenn der Name mal nicht bei der Festlegung des Stils Pate gestanden hat…Genervt:

Frank Scheuermann






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