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The Crawling Chaos

Label: Cyclone Empire (2014)

Nach endlos erscheinenden 6 Jahren liegen nun nur 2 Jahre zum letzten Release der Shootingstars aus Schweden zurück, welches nach ihrer eigenen Aussage noch dreckiger, kaputter und brutaler klingen sollte. Schon hier kann attestiert werden, dass ihnen das gelungen ist!

Trügerisch schleppend beginnt der Opener, ein wenig progressiv bevor man dann endlich den Turbo startet und ‚Chaos‘ an Fahrt aufnimmt, wie es dem Song eigentlich schon durch seinen Namen vorherbestimmt ist. Inhaltlich hält man sich wieder an H.P. Lovecraft. Infernalischer Gesang, brutal und in Growlform dargereicht, ebenso das Drumming variabel und direkt geschaltet, selbst die Midtempoparts drücken richtig. Zu den Gitarren braucht man wohl kaum was zu sagen, die sind bei Puteraeon ja eh eine Bank an Intensität und Kreativität. Dies hört man dann so ansatzweise bei ‚In Dreamdead Sleep‘. Weiterhin sind als Lauschproben zu bemustern ‚Pickmans Model‘, ‚The Cawling Chaos‘, ‚Rotten Aeon‘ und der letzte Song des Albums ‚Welcome Death‘, dazu noch alle Songs die genannt wurden, denn das komplette Album ist ein Bank. Stellenweise geht man auch in den Bereich des Death’n Rolls, was dem ganzen Album sehr gut zu Gesicht steht, aber das klassische Geknüppel fehlt auch nicht und stellt den größten Teil des Albums dar und auch hier kann die Airguitar gezückt werden…

Mein Tipp: Ein herzhaftes Album, das die Erwartung die man an diese Band gestellt hat, definitiv erfüllt hat. Auch der selbst auferlegte Maßstab brutaler, kaputter und dreckiger zu klingen ist in meinen Ohren gelungen. Dieses Album darf in keiner anständigen Deathmetal-CD-Wand fehlen, die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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