Reviews

Bloodground Messiah

Label: War Anthem (2012)


Die Nummer 1 aus Berlin meldet sich mit einem erneuten Schlag zurück an der Ladenfront. Schon beim Opener hört man wo die Wurzeln liegen, unweigerlich wird man an Slayer, in deren besten Tagen nicht heute, erinnert. Man legt los und haut sofort drauf keine Zeit für Spielchen oder Taktieren, voll auf die Zwölf. Growls und Gitarren feuern unentwegt, das Schlagzeug ist eine Wucht, der Beat nur nach vorne stürmend und wir sind hier erst beim Openersong, aber der Titel passt einfach auf das Gehörte ‚Under Attack‘. Geil!!! Von diesem Kaliber sollen dann noch weitere 9 folgen…

Die Band muss man nicht groß vorstellen, diese ist bekannt für ihre kompromisslose Vorgehensweise. Natürlich hat es auch hier so etwas wie Breaks oder Midtempoparts, aber diese sind nur aus kompositorischen oder dramaturgischen Gesichtspunkten vorhanden aber nicht aus Nächstenliebe, aber mit feinen und heißen Nadel gesetzt, was wiederum die Klasse der Kombo unter Beweis stellt. Auch die Death‘n Roll Kurzmomente sind einfach nur geil. Drumming im Thrash/Death-Bereich... ein Brecher jagt den Nächsten, so ein geiles Album hatte ich selten auf dem Tisch, da möchte man gar nicht von der Stereoanlage weggehen.

Mein Tipp: Hört euch auf jeden Fall das ganze Album bei eurem CD-Dealer an, kein Song kann ausgenommen werden, die sind alle Hammer. Hätten wir hier Punkte wären 9 von 10 fällig und den Abzug gibt es nur weil ich nicht genug davon bekommen kann, mehr Songs wären erforderlich!!! Die Pommesgabel zum Gruße!!! Car Sten