Reviews

Necromantaeon

Label: War Anthem (2011)

Es ist geschafft das sechste Studio-Langeisen der deutschen Heroen des Deathmetals ist im Kasten und demnächst im Laden zu erblicken. Im Gepäck haben die Herren aus dem Osten Deutschlands neun infernalische Songs, die einmal mehr ihre Stärken ausspielen, ohne Scheuklappen ihren eigenen Weg gehend, das sind Purgatory.

Straighte Gitarren, die so manch ein Rifffeuer abgeben und ansonsten nur einen Weg kennen: vorwärts! Die Growls von Mirko, immer wieder eine Ohrenweide und das Schlachtfest am Schlagzeug durch Lutz Fellgerber Göhzold. Nicht vergessen werden darf die Bassline, die dem Ganzen eine so wunderbar-filigrane Tiefe verleiht.

Um das Ganze in Songs auszudrücken: Nach dem Intro, dass lediglich dazu dient das Genick langsam auf Temperatur zu bringen kommt danach schon 'Reaping The Diseased' bevor man sich in Genickbrechern ergeht wie 'Scourging Blasphemies' oder 'Calling The Grand Destroyers' so ziemlich kaputt dürfte man sein, wenn man headbangend den Titelsong mit 'Necromantaeon' erreicht hat.

Die seit Jahren nicht aufhörenden Vergleiche mit Vader oder Asphyx sind aber als Vergleichspunkte wirklich nicht von der Hand zu weisen, die stimmen. Keine andere Umschreibung würde dem näher kommen. Die Vocals, das Drumming, die Gitarren...ja das passt. Jedoch sind die Herren definitiv eigenständig, es sind nur Hinweise diese Vergleiche. Aber in einem Atemzug mit Vader genannt zu werden dürfte fast jede ambitionierte Death-Combo gerade so ertragen können!

Mein Tipp: Dieser ist jetzt mal sehr kurz - fett! Danke und kaufen!

Car Sten






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