Reviews

Demons Of Insanity - Chapter V

Label: Soulfood Music (2005)

Mit ihrem fünften Album haben es die Hamburger, um Frontmann Henning Basse, wieder geschafft sich hörbar weiter zu entwickeln. Ein Faktor für diese stetige Weiterentwicklung ist darin zu finden, dass die Herren von Metalium seit drei Alben keinen Line-Up-Wechsel vollzogen haben. Dann kommt eben so etwas am Ende dabei raus...

Warme Trommelfeuer durch Michael Ehre (d) oder krachende Gitarrensalven dank Matthias Lange (g) oder auch schneidiges Bass-Gewitter von Lars Ratz (b). Bei den Vocals muss man sagen, dass alle Schubladen abgedeckt werden, wie hymnische Gesänge, Power-Gesang u.a.. Metalium bewegen sich immer mehr hin zu einer der deutschen Powermetal-Acts. Spieltechnisch als auch kompositorisch gehören sie schon dieser Elite! Auf diesem Album lassen sich nicht nur Powerboots wie ‚Power Of Time' entdecken, sondern auch Songs mit Tiefgang wie z.B. ‚Endless Believer'. Wenn man sich die Texte anhört bewegen sich die Herren am Puls der Zeit. Themen sind u.a. das Klonen, den Raubbau an der Natur oder auch die Ignoranz der Menschen vor Naturgewalten. Bereichert wurde dieses Langeisen des Weiteren durch atmosphärische als auch progressiv anmutende Details. Ein Ohrenschmaus. Metalium stürmen auf den Olymp des Power-Metals zu. Schließen möchte ich mit den Worten von Metalium: "Don't you dare to rewrite genesis…or you will become a demon of insanity."

Mein Tipp: Die Zeichen stehen auf Sturm! Super Album!

Carsten Rothe






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