Reviews

Who Watches Over Me?

Label: Sony (2002)

Zuerst ein paar Backup Infos zu den Jungs. Mesh sind drei nette Jungs aus Bristol. Gegründet wurde die Combo 1992. Im Jahr 1994 kam die erste Single ‚Fragile’ heraus. Mesh wurde förmlich mit guten Kritiken in England überrollt, und ´95 folgte ein Plattenvertrag. Der erste Longplayer „In This Place Forever“ erblickte im Juni `96 in den Regalen der Musikläden das Tageslicht. So jetzt zu den wichtigen Dingen. Nach eigenen Aussagen soll das Dargebotene Industrial Rock sein. Man nehme einen Topf, werfe Dance, Synthiepop und Elektro Crossover rein, die Mischung aufkochen lassen und fertig ist: Mesh. Bei den Songs wird harter Stoff und weicher Fusel in Einklang gebracht. Eine Vielzahl von Sounds machen „Who Watches Over Me“ zu einem Album, das zu jeder Tages- und Nachtzeit gehört werden kann. Neben Aggressivität wird auch der Melancholie Tribut gezollt. Durch das Zusammenspiel von Synthesizern und akustischen Instrumenten können dunkle, intensive und warme Stimmungen erzeugt werden. Danksagungen und ähnliches dürfen an Memento Materia gerichtet werden, denn hätte das schwedische Label die Jungs nicht unter Vertrag genommen, könnten wir unter Umständen Mesh gar nicht kennen. Wenn doch, dann nur durch die Printmedien. Aber Anfang April ist es soweit „Who Watches Over Me“ kommt in die zentral europäischen Musikläden. Mein Tipp: Ein guter Einstand. Wirklich empfehlenswert.

Carsten Rothe






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