Reviews

Vitriolic

Label: Repo Records (2015)

Wenn eine Band damit Werbung macht, dass sie eine (soziale) Botschaft vermitteln will, gehe ich ja normalerweise in Deckung. Insofern hat mich das schwedische Trio angenehm überrascht. Nicht nur der Sound kommt angenehm und eingängig daher, auch ein Blick ins Booklet lohnt sich, denn die Texte sind teils überraschend tiefsinnig und kritisch.


Getragen wird das Ganze stimmlich von Gabriella Åström, die ihren Job richtig gut macht. So ergibt sich ein Mischung, die stellenweise an I:Scintilla (Headlines!) oder The Birthday Massacre erinnert, jedoch insgesamt eine weniger düstere, optimistische Stimmung zaubert.


Einen kleinen Abzug gab es dann doch für die mainstreampoppigen Einschläge, die mitunter durchbrechen, sich allerdings (glücklicherweise) in engen Grenzen halten (Heartbeats!).
Insgesamt aber ein überzeugendes Debüt, das Appetit auf mehr macht.

Anspieltipps: As We Really Are, Headlines
 
9/10

KoJe






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