Reviews

Rise of a Digital Nation

Label: Spinefarm Records (2012)

 

Heute haben wir eine Band am Start die sich in manchen Augen als Band für Nerds ihre Sporen verdient hat und damit ein mir bis dato unbekanntes Genre mit bestimmen, das sogenannte SID Metal, was für Sound Interface Device steht. Die Kompositionen der Jungs hört man bei diversen Computer, P2P und ähnlichen Games, wofür sie schon einige Auszeichnungen erhielten und innerhalb der Zockerszene sehr berühmt wurden… und heute haben wir ihr fünftes Langeisen vor uns…

Man bekommt nach klassischen Maßstäben ein sehr gutes Pfund an Metal auf die Ohren welches sich innerhalb von Symphonic-, Progressive- und Power-Metal bewegt. Cleane Vocals, straighte Gitarrenarbeit, mit Synthies versehen natürlich auch den üblichen Soli, dazu noch das variabel arbeitende Schlagzeug. Als Lauschtipps kann man das komplette Album angeben, wobei ich folgende Songs für kurzentschlossene doch hervorheben möchte: ‚Laser Speed Force‘, ‚Pieces‘, ‚Republic of Games‘ oder auch ‚Hero‘. Die Vocals haben eine eingängige Klangfarbe und sind stets Genre üblich ohne Growls- und Screameinsätze. Gefühlvoll, unter die Haut gehend, aber auch wuchtig, kick-ass-artig, all das was es braucht um Ausdruck zu transportieren.

Mein Tipp: Ein sehr ausgewogenes Album, mit Esprit und vielen versteckten Kleinigkeiten, ein Album welches zu jederzeit gehört werden kann, nie seine Attraktivität verliert und nicht langweilig wird wegen seinem Facettenreichtum. Thumbs up!!!
Car Sten






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