Reviews

Black Evil Master

Label: Night Tripper Records (2012)

Das dritte Studioalbum der Schweden die es sich zur Aufgabe machen den Blackmetalbereich zu bereichern. Mit acht Tracks setzt man die schwarze Flagge und sticht in die See der Misanthropie, des Hasses und der Abartigkeit des Bösens in all seiner Spielarten.

Musikalisch sind die Jungs nämlich wirklich nicht schlecht, sie sind variabel in ihrem Sound und Klangkonpositionen, keine in die Nostalgie verliebten Jungs, sondern innovativ im 21. Jahrhundert angelangt. Soll heißen, mal thrashig, dann wieder Blast mit diversen Midtempobögen versehen um die Spannung innerhalb des Songs aufrecht zu erhalten und zu verstärken. Natürlich darf das monotone gekloppe nicht fehlen aber gerade die Melodieläufe der Gitarren bereichern das Konstrukt um einiges. Dazu noch der Gesang, der kein Gekrächze ist, sondern verständlich trotzdem alles bedient was Black Metal ausmacht und auch bedarf.

Als Lauschtipps würde ich euch gerne den Opener 'Black Evil Master' empfehlen der zu Beginn mit einem Intro aufwartet bevor man dann in die Materie einsteigt. Schon beim ersten Song wird all das geboten was oben steht, oder 'Council Of Evil' ist ebenso prädestiniert als Lauschprobe oder 'Retaliation Of The Dark' oder der letzte Songs der dieses Kapitel beendet 'Total Inferno'.

Mein Tipp: Geiles Black Metal das variabel daher kommt und zu überzeugen weiß. Ich kann nur hoffen, dass die Jungs nun endlich ihren Durchbruch schaffen, verdient hätten sie es. Geiles Album, die Pommesgabel zum Gruße!

Car Sten






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